Ein Ort für die Erinnerung – Erinnerungsstele im Diakonie-Hospiz Leipzig

Am 2. November 2026, dem Allerseelentag, wurde im Garten des Diakonie-Hospizes
Leipzig eine von uns entworfene und gefertigte Erinnerungsstele eingeweiht.
Ausgangspunkt war eine schöne Tradition des Hospizes: Für jeden Menschen, der
hier verstirbt, wird ein kleiner, ganz persönlicher Erinnerungsstein gestaltet. Mit der
neuen Stele haben diese Steine nun einen gemeinsamen Ort gefunden.
Der helle, lebendig bearbeitete Sandstein trägt farbige Keramiken, die von Menschen
des Behindertenverbandes Schönefeld geschaffen wurden. Ein Kranich, das Symbol
des Hospizes, bildet den Abschluss.
Ermöglicht wurde das Projekt durch Rainer Völkl, der die Stele im Gedenken an
seine Frau Evelin finanzierte und unserer Spende der gestalterischen Arbeit an das
Diakoniehospiz.
So ist ein Ort entstanden, an dem persönliche Erinnerungen zusammenfinden und
dennoch jede ihre Eigenständigkeit behält.
Ein Stein kann nicht festhalten, was vergangen ist. Aber er kann dem Erinnern einen Ort
geben.






