Ein Ort für die Erinnerung – Erinnerungsstele im Diakonie-Hospiz Leipzig

Ein Ort für die Erinnerung – Erinnerungsstele im Diakonie-Hospiz Leipzig

Am 2. November 2026, dem Allerseelentag, wurde im Garten des Diakonie-Hospizes

Leipzig eine von uns entworfene und gefertigte Erinnerungsstele eingeweiht.

Ausgangspunkt war eine schöne Tradition des Hospizes: Für jeden Menschen, der

hier verstirbt, wird ein kleiner, ganz persönlicher Erinnerungsstein gestaltet. Mit der

neuen Stele haben diese Steine nun einen gemeinsamen Ort gefunden.

Der helle, lebendig bearbeitete Sandstein trägt farbige Keramiken, die von Menschen

des Behindertenverbandes Schönefeld geschaffen wurden. Ein Kranich, das Symbol

des Hospizes, bildet den Abschluss.

Ermöglicht wurde das Projekt durch Rainer Völkl, der die Stele im Gedenken an

seine Frau Evelin finanzierte und unserer Spende der gestalterischen Arbeit an das

Diakoniehospiz.

So ist ein Ort entstanden, an dem persönliche Erinnerungen zusammenfinden und

dennoch jede ihre Eigenständigkeit behält.

Ein Stein kann nicht festhalten, was vergangen ist. Aber er kann dem Erinnern einen Ort

geben.

von Yvonne Hausotte • 11. August 2026
MDR „Glaubwürdig“ – Porträt über Jacqueline Hausotte Am 22. August 2026 zeigt der MDR in seiner Reihe „Glaubwürdig“ ein Porträt über Jacqueline Hausotte.
von Yvonne Hausotte • 13. Oktober 2025
Erfolgreich abgeschlossen: Jacqueline Hausotte ist nun Restauratorin im Handwerk (Master Professional)
von Yvonne Hausotte • 2. September 2025
Am 16.08.2025 unterstützte ich das Kinder- und Jugendcamp in Gieba (Thüringen) mit einem kreativen Steinmetz-Workshops. Die Kinder und Jugendlichen bekamen dabei die Möglichkeit, selbst mit Hammer und Meißel zu arbeiten, ihre Ideen in Stein umzusetzen und die Vielfalt des Handwerks spielerisch zu entdecken. So erlebten sie unmittelbar, wie aus einem Naturmaterial etwas Eigenes und Bleibendes entsteht – ein wertvoller Impuls für Selbstvertrauen, Kreativität und Teamgeist.
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31. Juli 2025
Am 24. Mai 2025 war ich, Jacqueline Hausotte, Steinmetzmeisterin und Geschäftsführerin der JH Steingestaltung GmbH, als Referentin im Museum für Sepulkralkultur in Kassel zu Gast. Im Rahmen der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., in der ich selbst Mitglied bin, sprach ich über die Verbindung von Kunst und Handwerk – und stellte dabei die provokante Frage: „Ein farbiger Friedhof?“ Der Vortrag nahm die Zuhörer*innen mit auf eine persönliche Reise durch Friedhofskultur, Erinnerungsgestaltung und künstlerische Grabmalentwicklung. Ich zeigte auf, wie Lebendigkeit, Farbe und individuelle Ausdrucksformen auf dem Friedhof Raum finden können – ohne die Würde des Ortes zu verlieren. Dabei ging es nicht nur um gestalterische Fragen, sondern auch um gesellschaftliche Haltungen gegenüber Trauer, Tod und Erinnerung. Im Zentrum stand die Vision eines Friedhofs, der nicht erstarrt, sondern sich bewegt – der Geschichten erzählt und Hoffnung schenkt. Ein Friedhof, der durch mutige Gestaltung neue Nähe zum Leben schafft. Mit Haltung, Humor und großer handwerklicher Leidenschaft plädiere ich für einen offenen, kreativen Umgang mit unseren Gedenkkulturen – und für die Erlaubnis, dem Tod mehr Farbe zu geben. … und ganz nebenbei: Das Museum für Sepulkralkultur ist ein großartiges und wahrlich einzigartiges Museum! In den kommenden Jahren muss es zwingend umgebaut und modernisiert werden. Das Team des Museum löst die Herausforderungen eines Museums im Zwischenstadium hervorragend!!! Eine sehr spannende Idee werden die Sponsorensteine sein. Seien Sie gespannt! Ich kann jedem nur empfehlen, das Haus auch in dieser Zeit zu besuchen – umso mehr, wenn der angedachte Interimsbau direkt in der Kasseler Fußgängerzone kommen sollte.
31. Juli 2025
Steinmetzprojekt in Lviv Fachlicher Arbeitsaufenthalt von Jacqueline Hausotte Juni 2025
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